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Mai 2013

Aktuelle Tipps zur Fütterung Ihrer Milchkühe

Der Sommer kommt… und mit ihm typische Probleme wie z.B. erhöhte Nacherwärmungsgefahr, steigende Acidosegefahr, sinkende Futteraufnahmen! Zur Zeit häufen sich Meldungen über sinkende Fettgehalte, aber zum Teil auch sinkende Eiweißgehalte in der Milch -bei recht hoher Milchmenge- und immer öfter wird von zu dünnem oder zu schlecht verdautem Kot berichtet. Das zeigt deutlich:

  • Die Verdauung im Pansen läuft nicht optimal, die Futteraufnahme ist relativ hoch aber der Kot nicht gut verdaut!
  • Bei Rationen mit mehr als 40-50% Maisanteil liegen hohe bis sehr hohe Passageraten durch sehr viel unbeständige Stärke vor!
  • Alle feuchten Maisprodukte wie Maissilage, CCM, (LKS) sind aktuell aufgrund der mit der Lagerdauer abnehmenden Stärkebeständigkeit bereits ähnlich unbeständig („schnell“) wie z.B. Getreideschrot!
  • Die Kühe steuern auf eine Acidose (Pansenübersäuerung) zu bzw. sind schon mittendrin!

Jetzt sollten dringend Massnahmen ergriffen werden, um die Pansenfunktionen zu optimieren, die Acidosen zu vermindern und/oder besser zu vermeiden und die Gesundheit der Kühe zu schützen:

  • Erste und wichtigste Maßnahme ist immer eine Optimierung der Ration! Sie muss bedarfsgerecht eingestellt und Fehler müssen beseitigt werden.
  • Agri Vita Kuhpower einsetzen, um die Pansenbakterien zu stimulieren/vermehren und so die Pansenverhältnisse (pH-Wert), die Verdauung und die Futterverwertung zu verbessern.
  • Stroh (muss immer hygienisch einwandfrei sein!), Luzerneheu, gehäckseltes(!) Heu einsetzen bzw. die Menge erhöhen. Ziel: Strukturanteil in den Rationen erhöhen.
  • Feuchtfutter mit hohem NDF-Gehalt (z.B. Biertreber oder ZR-Schnitzel) füttern, da diese Futtermittel grundsätzlich gut in strukturarme Rationen passen und außerdem die Stärkefreisetzung verlangsamen können.
  • Mehr Körnermais, mehr Trocken-/Melasseschnitzel, oder bei höheren Milchleistungen geschütztes Fett einsetzen! Gleichzeitig die Getreideanteile in den Rationen zurückfahren. Kraftfuttermengen prüfen und -bei insgesamt (zu) hohen Kraftfutteranteilen in den Rationen- reduzieren!
  • (Grund-) Futteraufnahme maximieren/optimieren durch:
    • Massnahmen gegen Nacherwärmung der Ration ergreifen, z.B. Kalium-Sorbat im Mischwagen einsetzen, mehr „Sorgfalt“ an den Silageanschnittflächen, Entnahmevorschub bei den Silagen erhöhen.
    • Schmackhaftigkeit der Ration erhöhen, z.B. Glycerin einsetzen, Melasse-Einsatz im Mischwagen kritisch prüfen (Melasse kann u.U. Nacherwärmung verstärken), nacherwärmte/verschimmelte/verdächtige Silage-Partien immer großzügig entsorgen!
    • Optimieren der Mischgenauigkeit der Ration und damit Minimierung des Selektierens der Kühe! Dies ist sonst oft Hauptgrund für Acidosen!

Hände_Hefe_kleinAgri Vita Kuhpower ist sehr schmackhaft und sorgt durch die erhöhte Mikrobenbiomasse im Pansen und die optimierten Pansenverhältnisse für eine bessere und schnellere Verdauung. Die Kuh kann daher frühzeitiger wieder fressen – die Futteraufnahme steigt – die Nährstoffe aus dem Futter werden besser ausgenutzt.

 

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